Agrar-, Lebens- und Umweltwissenschaftliche Forschung in Österreich

Die wissenschaftliche Forschung in den Bereichen Agrar, Leben und Umwelt, und da vor allem in Österreich, nimmt auf Oevaf.at eine zentrale Rolle ein. Wir wollen nicht nur einen Blick auf aktuelle Entwicklungen in diesen Themenbereichen werfen, sondern auch fernab der landwirtschaftlich relevanten Forschung in Österreich Problemstellungen behandeln.
Während sich in den letzten Jahren in umweltwissenschaftlicher Hinsicht, aber ebenso bezüglich der Forschung in Sachen Agrar und Leben, viel getan hat, halten sich die Informationen bezüglich Neuerungen, die an die Öffentlichkeit dringen, nobel zurück.
In Österreich gibt es das Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus, welches die für uns relevanten Informationen bietet. Unserer Meinung nach sollte dieses viel mehr in die Öffentlichkeit dringen lassen und vor allem auch die grenzübergreifende Zusammenarbeit mit Bayern und Südtirol hervorheben, die es unseres Wissen nach immer wieder betreffend Bioökonomie, Klima, Innovation, Biodiversität und Nachhaltigkeit gibt.

Umwelt geht uns alle an

Der Klimawandel ist auch für die heftigsten Kritiker nicht mehr zu leugnen und wir müssen uns darauf einstellen, dass sich unsere Umwelt verändern wird. Dem Klima geschuldete, veränderte Lebensverhältnisse werden die kommenden Jahre prägen. Umso wichtiger ist es sich mit Forschung in diesem Bereich auf mögliche Szenarien für Österreich vorzubereiten. Wir haben es wohl noch vergleichsweise gut getroffen, aber Teile vieler Länder drohen aufgrund der Veränderung des Klimas gänzlich zu verschwinden.
Auf diesem Wege kann es zu einer steigenden Zahl an Klimaflüchtlingen kommen und im weiteren Verlauf kann man vielleicht sogar von einer Völkerwanderung sprechen. Aus diesem Grund muss die Forschung bezüglich Umwelt vorangetrieben werden. Innovationen in der Land- und Forstwirtschaft und der Ländlichen Entwicklung müssen intensiviert werden und Zukunftsthemen gemeinsam angegangen werden.
Wir sehen uns diesbezüglich mit einer großen Herausforderung konfrontiert, der sich Österreich nicht alleine stellen kann. Deswegen ist in Zeiten wie diesen ein gemeinsames Vorgehen umso wichtiger.

Forschung und Innovationen aus Österreich

Österreich kann und muss seinen Beitrag leisten. Mit intensiver Forschung und Innovationen in der Land- und Forstwirtschaft, gezielt entwickelten Innovationen im Bereich der Klimatechnik kann sich Österreich hervortun. Die größte Herausforderung der nächsten Jahre wird sein die Klimaziele einzuhalten. Mit der ökosozialen Steuerreform, welche die Regierung anstrebt, sollte eine Grundlage geschaffen werden, dass diese Ziele überhaupt erreicht werden können. Natürlich, tanken wird teurer werden, aber die dadurch erzielten Mehreinnahmen an Steuern sollen direkt dem Klimaschutz zugutekommen. Der Sinn dahinter ist ja auch in den nächsten Jahren die Elektromobilität zu forcieren, um klimafreundlichere Alternativen für den Verbrennungsmotor endlich in der Mitte der Gesellschafft ankommen zu lassen.
Natürlich ist es ein beschwerlicher Weg, den viele verdammen werden, sobald die Spritpreise deutlich steigen. Allerdings können wir jetzt schon die Auswirkungen des Klimawandels deutlich sehen. Besonders die Landwirtschaft ist durch Wetterkapriolen stark betroffen und wird sich für die Zukunft wappnen müssen mit Forschung und Innovationen aus Österreich.

Klimawandel, Treibhausgase und Bienen

Neben dem Klimawandel und der damit einhergehenden, angestrebten Reduktion der Treibhausgase, darf auch das Problem des Bienensterbens nicht außer Acht gelassen werden. Die Biene ist neben der Hummel essenziell für die Umwelt. Obst, Nüsse, Gemüse aber auch Kräuter; sie alle sind auf Bestäubung angewiesen. Eine Arbeit die vor allem von Honig- und Wildbienen übernommen wird. Doch genau diese sind akut bedroht. Allein in den letzten Jahren sank die Anzahl der Bienenvölker dramatisch.
Die Gründe dafür sind wohl vom Menschen gemacht und vor allem in den gewaltigen Umbrüche in unserer Landwirtschaft zu finden: von vielfältigen Strukturen hin zu ausgeräumten, industriellen Agrarwüsten.
Eine weitere, relevante Rolle könnte auch der Einsatz von Neonicotinoide spielen, welche das Orientierungsvermögen und die Kommunikationsfähigkeit der Bienen schädigen können.
Es wird von entscheidender Bedeutung sein, dem entgegenzuwirken und unsere Bienenvölker zu erhalten.

Scroll to top