Wie Daytrading Broker am Klimawandel verdienen

Daytrading Broker KlimawandelDass der Klimawandel mittlerweile als ein Fakt anerkannt wird, ist nicht neu; sehr wohl aber, dass Daytrading Broker am Klimawandel Geld verdienen. Dieser Umstand ruft Spekulanten auf den Plan, die zum einen darauf setzen, dass klimafreundlicher Strom und Antriebe, sowie Mineralstoffe, welche dafür nötig sind, an Wert gewinnen und, zum anderen, Profit aus der Möglichkeit schlagen wollen, dass beim Daytrading, beispielsweise mit Differenzkontrakten (CFDs), auch auf fallende Kurse gesetzt werden kann.
Worauf hier genau bei Daytrading Brokern spekuliert wird und warum, wollen wir etwas näher betrachten.

Klimawandel als Chance für Anleger und Spekulanten

Der Klimawandel wird nicht nur klimatische und geografische Veränderungen (Stichwort Meeresspiegel) mit sich bringen, sondern in den kommenden Jahren auch die weltwirtschaftliche Entwicklung maßgeblich mitgestalten. Auch aufgrund der Klimaziele wird sich der Fokus von fossilen Brennstoffen weg, hin zu erneuerbaren Energiequellen verschieben.
So weiß man bereits, dass der Konzernchef der OMV eine neue Strategie in Bezug auf die Unternehmensausrichtung hin zum Chemiegiganten anstrebt (siehe Standard.at: Konzernumbau mit Rekorden: OMV erfindet sich mit Kunststoffen neu)

Genau dieser Umbruch ermöglicht für Anlegern interessante Möglichkeiten, mit denen bei Daytrading Brokern bereits jetzt intensiv spekuliert wird. Denn auf der anderen Seite stehen Firmen wie Kohleunternehmen, deren Neuausrichtung wohl bedeutend schwieriger sein wird als jener der OMV. Die Auswirkungen, nämlich in Form der Erwartung des Rückgangs der Kohleindustrie, wirft seine Schatten voraus und so kann durch die bereits fallenden Kurse mithilfe eines Daytrading Brokers, weil man dort eben auch auf fallende Kurse setzen kann, Profit erzielt werden (siehe https://www.daytrading-broker.net).

China setzt zwar noch auf den Bau weiterer Kohlekraftwerke, um die Anhängigkeit von der ausländischen Kohle zu reduzieren, allerdings ist auch dies mit einem Ablaufdatum versehen, nämlich 2030. Zumindest ist das die offizielle Version. Dass sich aber China nicht allzu verlässliche an internationale Verträge hält, konnte schon des Öfteren beobachtet werden.

Erneuerbare Energie bei langfristigen Investments im Fokus

Während die Spekulanten bei Daytrading Brokern eher aus kurzfristigen Entwicklungen, wie die gerade jetzt stark steigenden Preise für Rohöl und Erdgas, Profit schlagen wollen, sind für Anleger auf langfristiger Basis eher Aktien und Fonds hoch im Kurs, bei denen die veränderte Marktwirtschaft erst in den kommenden Jahren für den Boom sorgen werden.
Bezüglich solarer Energie darf man allerdings nicht vergessen, dass hier China eine entscheidende Rolle spielt, weil rund 45 Prozent des sogenannten Polysillicons weltweit, eines Vorprodukts, das sich in fast jeder Solarzelle findet, aus Xinjiang stammt (siehe Spiegel.de). Diese Abhängigkeit ist doppelt bitter, weil in Xinjiang die Minderheit der Uiguren nicht nur unterdrückt und zur Zwangsarbeit herangezogen wird, sondern an dieser Bevölkerungsgruppe, laut einem unabhängigen Tribunal in London, Völkermord begangen wird.
Es wird für ethische Anleger wichtig sein, dass Europa eine Abhängigkeit von China reduzieren kann, um sicherzustellen, dass in keine Firmen investiert wird, in deren Lieferketten Zwangsarbeit zum Einsatz kommt. Möchte man sicherstellen, dass man hier keine Zwangsarbeit unterstützt, so sollte man lieber nicht in Fonds investieren, sondern sich Aktien einzeln ansehen, um besser überprüfen zu können, woher die Rohstoffe kommen und wie die Produktion erfolgt. Es gibt unseres Wissens aber auch bereits Fonds, die diesbezüglich komplett auf chinesische Involviertheit verzichten. Wer also überhaupt etwas dagegen hat in ein diktatorisches Regime zu investieren, welches die Menschenrechte mit Füßen tritt, der ist damit gut beraten!

 

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